
ALIZADEH praxis
Körperchirurgie und Body Contouring in Düsseldorf
Schwangerschaft, starke Gewichtsveränderungen, Alterungsprozesse und genetische Voraussetzungen können die Konturen des Körpers verändern. Lokale Fettdepots, erschlaffte Haut oder Gewebeüberschüsse lassen sich durch Sport und Ernährung nicht immer ausreichend beeinflussen.
In der Alizadeh Praxis in Düsseldorf plant Benjamin Alizadeh, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, körperformende Eingriffe individuell. Im Mittelpunkt stehen nicht vorgegebene Idealmaße, sondern harmonische Proportionen, eine realistische Verbesserung und ein Behandlungskonzept, das zu Anatomie, Gewebe und persönlicher Lebenssituation passt.
Körperchirurgie in Düsseldorf: unsere Behandlungen
Als Spezialisten für plastische und ästhetische Körperchirurgie in Düsseldorf bieten wir Ihnen ein breites Spektrum an modernen Eingriffen zur harmonischen Proportionskorrektur. Verschaffen Sie sich hier einen ersten Überblick über unsere Verfahren, von der Liposuktion bis zur Straffung. Das für Sie ideale Behandlungskonzept legen wir gemeinsam in einer persönlichen Beratung fest.

Fettabsaugung und Body Contouring
Eine Fettabsaugung, medizinisch Liposuktion genannt, kann klar begrenzte Fettdepots reduzieren, die trotz Sport und ausgewogener Ernährung bestehen bleiben. Häufig behandelte Regionen sind beispielsweise Bauch, Flanken, Hüften, Oberschenkel, Knie oder Oberarme. Welche Bereiche tatsächlich behandelt werden können, wird anhand des individuellen Befunds entschieden.
Beim Body Contouring steht nicht die maximale Entfernung von Fettgewebe, sondern die Formung stimmiger Übergänge und Proportionen im Vordergrund. Entscheidend ist außerdem, ob sich die Haut nach der Volumenreduktion ausreichend an die neue Kontur anpassen kann.
Eine Fettabsaugung ist keine Behandlung von Übergewicht und kein Ersatz für Gewichtsabnahme. Sie kann ausgeprägten Hautüberschuss nicht entfernen und beseitigt Cellulite oder Dehnungsstreifen nicht zuverlässig. Bei eingeschränkter Hautelastizität kann eine zusätzliche oder alternative Straffungsoperation sinnvoller sein.

Bauchdeckenstraffung
Eine Bauchdeckenstraffung kann bei überschüssiger Haut, erschlafftem Gewebe oder deutlichen Veränderungen der Bauchregion nach Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme erwogen werden. Der Eingriff wird auch Abdominoplastik genannt.
Je nach Befund kann eine vollständige oder begrenztere Bauchdeckenstraffung infrage kommen. Neben der Entfernung überschüssiger Haut können die Position des Bauchnabels, die vorhandene Fettschicht und eine mögliche Veränderung der Bauchwand in die Planung einbezogen werden.
Eine Bauchdeckenstraffung ist keine Methode zur Gewichtsreduktion. Sie hinterlässt bleibende Narben, deren Länge und Position vom notwendigen Operationsumfang abhängen. Schwangerschaften oder deutliche Gewichtsschwankungen können das Ergebnis später erneut verändern.

Mommy Makeover
Der Begriff Mommy Makeover beschreibt kein festes Operationspaket. Gemeint ist ein individuell zusammengestelltes Behandlungskonzept für körperliche Veränderungen nach Schwangerschaft und Stillzeit. Häufig stehen Brust, Bauchdecke und lokale Fettdepots im Mittelpunkt.
Mögliche Bestandteile sind beispielsweise Bruststraffung oder Brustverkleinerung, Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung. Welche Eingriffe sinnvoll kombiniert werden können und ob eine Behandlung in einem oder mehreren Operationsschritten erfolgen sollte, hängt von Umfang, gesundheitlichen Voraussetzungen, Operationsdauer und persönlicher Erholungsmöglichkeit ab.
Ein Mommy Makeover sollte erst geplant werden, wenn sich der Körper nach Schwangerschaft und Stillzeit ausreichend stabilisiert hat und größere Gewichtsveränderungen nicht unmittelbar zu erwarten sind. Der geeignete Zeitpunkt wird individuell besprochen.

Oberarmstraffung
Erschlaffte Haut an der Unterseite der Oberarme kann anlagebedingt, altersbedingt oder nach deutlicher Gewichtsabnahme entstehen. Umgangssprachlich werden diese Veränderungen häufig als „Winkearme“ bezeichnet. Training kann die Muskulatur kräftigen, ausgeprägten Hautüberschuss jedoch nicht vollständig entfernen.
Bei einer Oberarmstraffung wird überschüssige Haut entfernt und die Kontur des Oberarms neu geformt. Abhängig von Ausprägung und Fettverteilung kann eine Fettabsaugung ergänzt werden. Länge und Position der Narbe richten sich danach, wie viel Gewebe behandelt werden muss.
Bei gering ausgeprägten Veränderungen kann eine begrenztere Korrektur infrage kommen. Ob eine sogenannte Mini-Oberarmstraffung sinnvoll ist, lässt sich erst nach Untersuchung beurteilen.

Oberschenkelstraffung
Nach Gewichtsabnahme, altersbedingter Gewebeveränderung oder bei eingeschränkter Hautelastizität können Hautüberschüsse an den Oberschenkeln entstehen. Je nach Region kann eine Straffung der Oberschenkelinnenseite oder eine weitergehende Korrektur erforderlich sein.
Eine Fettabsaugung reduziert Fettgewebe, entfernt aber keine deutlich überschüssige Haut. Bei ausreichender Hautelastizität kann sie allein ausreichen; bei stärkerer Erschlaffung kann eine operative Straffung notwendig sein. Schnittführung und Narbenverlauf werden an Befund und Behandlungsziel angepasst.

Körperstraffung nach starker Gewichtsabnahme
Nach einer deutlichen Gewichtsabnahme kann sich die Haut an Bauch, Oberarmen, Oberschenkeln, Brust oder Gesäß nicht vollständig zurückbilden. Die entstandenen Hautüberschüsse können die Bewegung, Hautpflege, Kleiderwahl und das persönliche Körpergefühl beeinträchtigen.
Eine Körperstraffung ist kein einheitlicher Eingriff. Abhängig von den betroffenen Regionen werden einzelne Straffungsoperationen priorisiert, sinnvoll kombiniert oder in mehreren Schritten durchgeführt. Ziel ist ein medizinisch vertretbares Gesamtkonzept mit realistischen Erholungsphasen.
Vor einer größeren Körperstraffung sind ein möglichst stabiles Gewicht, eine sorgfältige Risikoeinschätzung und eine genaue Planung der späteren Narben besonders wichtig.

Gesäßformung mit Eigenfett
Bei einer Gesäßformung mit Eigenfett wird Fettgewebe an geeigneten Körperregionen entnommen, aufbereitet und zur Veränderung der Gesäßkontur eingesetzt. Gleichzeitig können die Entnahmeregionen durch die Fettabsaugung konturiert werden.
Nicht jede Ausgangssituation ist für eine Eigenfettbehandlung geeignet. Menge und Einheilung des Fettgewebes sind begrenzt und individuell. Ein Teil des eingebrachten Volumens kann wieder abgebaut werden, sodass ein bestimmtes Volumen nicht garantiert werden kann.
Die Gesäßformung mit Eigenfett ist mit besonderen und potenziell schweren Risiken verbunden, darunter eine Fettembolie. Deshalb müssen Indikation, Operationstechnik, Behandlungsort und Nachsorge besonders sorgfältig geprüft und fachärztlich besprochen werden.
Fettabsaugung oder Straffungsoperation:
Was ist der Unterschied?
Bei einer Fettabsaugung wird Unterhautfettgewebe reduziert. Voraussetzung für eine gute Konturanpassung ist unter anderem eine ausreichende Hautelastizität. Bleibt nach der Volumenreduktion überschüssige Haut zurück, kann das Ergebnis unregelmäßig oder weniger straff wirken.
Bei einer Straffungsoperation wird überschüssige Haut entfernt und das verbleibende Gewebe neu geformt. Dafür entstehen längere Narben. In manchen Fällen werden Fettabsaugung und Straffung kombiniert, weil beide Verfahren unterschiedliche Probleme behandeln.
Direktvergleich:
-
Lokales Fettdepot bei guter Hautelastizität: eher Fettabsaugung prüfen
-
Deutlicher Hautüberschuss: eher Straffungsoperation prüfen
-
Fettdepot und Hautüberschuss: mögliche Kombination individuell planen
-
Allgemeines Übergewicht: weder Fettabsaugung noch Straffung ersetzt eine Gewichtsreduktion



Warum die fachärztliche Gesamtbetrachtung wichtig ist
Körperformende Eingriffe betreffen nicht nur eine einzelne Region. Übergänge zwischen Bauch, Taille, Flanken, Hüften, Gesäß, Armen und Oberschenkeln beeinflussen gemeinsam die Proportionen. Eine Behandlung sollte deshalb nicht allein nach einer maximalen Fettmenge oder möglichst straffer Haut geplant werden.
Benjamin Alizadeh ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. In der Beratung werden geeignete Verfahren, Alternativen, Narben, Grenzen und Risiken verständlich gegenübergestellt. Dazu gehört auch zu beurteilen, ob eine Kombination medizinisch vertretbar ist oder mehrere Operationsschritte sicherer und sinnvoller sein können.
FAQ zur Körperchirurgie
Welche Körperbehandlung passt zu meinem Anliegen?

Körperformende Operationen verfolgen unterschiedliche Ziele. Eine Fettabsaugung kann lokale Fettdepots reduzieren, entfernt aber keine ausgeprägten Hautüberschüsse. Eine Straffungsoperation kann überschüssige Haut und erschlafftes Gewebe behandeln, ist jedoch keine Methode zur Gewichtsabnahme.
Die folgende Übersicht dient als erste Orientierung:
-
Lokale Fettdepots an Bauch, Hüften, Flanken, Oberschenkeln oder anderen Regionen
Eine Fettabsaugung beziehungsweise ein gezieltes Body Contouring kann die Konturen ausgewählter Bereiche verändern. -
Hautüberschuss und erschlaffte Bauchdecke:
Eine Bauchdeckenstraffung kann überschüssige Haut entfernen und die Bauchkontur neu formen. Je nach Befund kann auch die Bauchwand in die Planung einbezogen werden. -
Veränderungen nach Schwangerschaft und Stillzeit:
Ein Mommy Makeover kombiniert keine festgelegten Standardoperationen. Es bezeichnet ein individuelles Konzept, das beispielsweise Brust, Bauch und lokale Fettdepots betreffen kann. -
Erschlaffte Haut an den Oberarmen:
Eine Oberarmstraffung kann überschüssige Haut und bei Bedarf Fettgewebe behandeln. Die notwendige Narbenlänge hängt vom Befund ab. -
Hautüberschuss an den Oberschenkeln:
Eine Oberschenkelstraffung kann innere oder weitere Bereiche des Oberschenkels behandeln. Fettabsaugung allein reicht bei deutlich eingeschränkter Hautelastizität häufig nicht aus. -
Mehrere erschlaffte Körperregionen nach starker Gewichtsabnahme:
Straffungen an Bauch, Armen, Oberschenkeln oder Gesäß können einzeln, kombiniert oder in mehreren Operationsschritten geplant werden. -
Wunsch nach einer veränderten Gesäßkontur:
Bei geeigneten Voraussetzungen kann körpereigenes Fett zur Formung eingesetzt werden. Wegen der besonderen Risiken ist eine sehr sorgfältige Indikations- und Sicherheitsplanung erforderlich.
Die passende Behandlung richtet sich nach Hautelastizität, Fettverteilung, Gewichtsstabilität, Narben, möglichen Voroperationen, gesundheitlichen Voraussetzungen und dem gewünschten Veränderungsgrad. Eine persönliche Untersuchung ist deshalb unverzichtbar.

Persönliche Beratung zur Körperchirurgie in Düsseldorf
Eine körperformende Operation ist eine persönliche Entscheidung und erfordert eine realistische Planung. In einem ausführlichen Gespräch nimmt sich Benjamin Alizadeh Zeit, Ihre Wünsche, Ihre Ausgangssituation und geeignete Behandlungswege mit Ihnen zu besprechen.
Sie erhalten eine individuelle Empfehlung, Informationen zu Alternativen, Narben, Risiken und Heilungsverlauf sowie nach Festlegung der Behandlung einen transparenten Kostenplan.
Mögliche Folgekosten frühzeitig berücksichtigen
Notwendige Folgebehandlungen nach einer ästhetischen Operation können mit zusätzlichen Kosten verbunden sein. Abhängig vom Einzelfall kann die Krankenversicherung Versicherte an diesen Kosten beteiligen.
Mit einer freiwilligen Folgekostenversicherung lassen sich bestimmte finanzielle Risiken absichern. Entscheidend sind die konkreten Versicherungsbedingungen, insbesondere versicherte Eingriffe, Leistungsgrenzen, Laufzeit und Ausschlüsse.
Operatives oder nicht operatives Body Contouring?
Nicht operative Verfahren und chirurgische Eingriffe haben unterschiedliche Möglichkeiten. Eine Fettabsaugung kann Fettgewebe entfernen, eine Straffungsoperation kann überschüssige Haut reduzieren. Nicht operative Anwendungen können bei ausgewählten, gering ausgeprägten Veränderungen infrage kommen, erreichen bei deutlichem Hautüberschuss jedoch nicht dieselbe Wirkung wie eine operative Entfernung.
Bezeichnungen wie „Körperstraffung ohne OP“, „Oberarmstraffung mit Laser“ oder „Body Contouring ohne OP“ sagen allein wenig über die tatsächliche Wirksamkeit aus. Entscheidend sind Ausgangsbefund, eingesetztes Verfahren, realistisch erreichbarer Veränderungsgrad und mögliche Risiken.
