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Auf dem Boden sitzende Frau mit Blick nach links vor neutralem Hintergrund – Lipödem-Behandlung und Liposuktion in der Alizadeh Praxis Düsseldorf.

ALIZADEH praxis

Lipödem-Behandlung und Liposuktion in Düsseldorf

Schmerzhafte, symmetrische Fettgewebsvermehrungen an den Beinen oder Armen können auf ein Lipödem hindeuten. Die chronische Erkrankung betrifft fast ausschließlich Frauen und ist weit mehr als ein ästhetisches Anliegen. Druck- oder Berührungsschmerzen, Spontanschmerzen und ein ausgeprägtes Schweregefühl können Alltag, Bewegung und Lebensqualität deutlich beeinträchtigen.

In der Alizadeh Praxis in Düsseldorf berät Benjamin Alizadeh Patientinnen zu den operativen Möglichkeiten bei Lipödem. Beschwerden, bisherige Behandlungen, betroffene Körperregionen, Begleiterkrankungen und persönliche Ziele werden sorgfältig eingeordnet. Wenn eine Liposuktion medizinisch sinnvoll erscheint, wird die Behandlung individuell und gegebenenfalls in mehreren Schritten geplant.

Was ist ein Lipödem?

Ein Lipödem ist eine chronische, schmerzhafte Erkrankung des Unterhautfettgewebes. Typisch ist eine im Verhältnis zum Rumpf deutlich stärkere und symmetrische Fettgewebsvermehrung an den Beinen und seltener zusätzlich an den Armen. Hände und Füße bleiben typischerweise ausgespart.

Entscheidend ist nicht allein die Körperform. Nach der aktuellen S2k-Leitlinie gehören Druck- und Berührungsschmerz, Spontanschmerz sowie Schweregefühl zu den kennzeichnenden Beschwerden. Eine disproportionale Fettverteilung ohne entsprechende Schmerzen oder Beschwerden wird dagegen nicht als Lipödem, sondern beispielsweise als Lipohypertrophie eingeordnet.

Häufig berichtete blaue Flecken können zusätzlich auftreten, gelten nach der Leitlinie jedoch nicht als entscheidendes Diagnosekriterium.

Kann ein Lipödem ohne Operation geheilt werden?

Das Lipödem gilt als chronische Erkrankung. Konservative Maßnahmen können Beschwerden deutlich beeinflussen, entfernen das betroffene Fettgewebe jedoch nicht gezielt. Auch eine Operation ist keine Garantie für vollständige und dauerhafte Beschwerdefreiheit.

Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt nicht allein vom Wunsch nach einer Operation ab. Bei gut kontrollierbaren Beschwerden kann eine konsequente konservative Therapie ausreichen. Bei anhaltenden Schmerzen und funktionellen Einschränkungen kann zusätzlich eine operative Beurteilung sinnvoll sein.

Elegantes Porträt einer Frau zur Verdeutlichung harmonischer Körperproportionen bei Brustoperationen in der Praxis Alizadeh Düsseldorf
Frau blickt über ihre Schulter direkt in die Kamera – Heilung, Kompression und Rückkehr in den Alltag nach einer Lipödem-Operation.

Nach der Lipödem-OP: Heilung, Kompression und Alltag

Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl, vorübergehende Sensibilitätsveränderungen und eingeschränkte Belastbarkeit sind nach einer Liposuktion möglich. Ihr Ausmaß und ihre Dauer hängen unter anderem von Behandlungsregion, Operationsumfang und individueller Heilung ab.

Zur Nachsorge können je nach ärztlicher Empfehlung gehören:

  • konsequentes Tragen der verordneten Kompression

  • frühe, kontrollierte Mobilisation

  • Wund- und Verlaufskontrollen

  • individuelle Thromboseprophylaxe

  • abgestimmte Schmerzmedikation

  • vorübergehende Anpassung von Arbeit, Sport und Alltag

  • bei entsprechender Indikation physiotherapeutische Behandlung oder manuelle Lymphdrainage

Konkrete Angaben zur Dauer von Kompression, Arbeitsunfähigkeit, Sportpause oder Reiseverzicht werden erst nach der persönlichen Operationsplanung festgelegt.

FAQ

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Lipödem?

Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden, betroffenen Regionen, bisherigem Verlauf, Begleiterkrankungen und persönlichen Zielen. Grundsätzlich werden konservative und operative Maßnahmen unterschieden. Beide Wege erfüllen unterschiedliche Aufgaben und können Teil eines langfristigen Behandlungskonzepts sein.

Seitliches Porträt einer Frau mit Blick nach links vor neutralem Hintergrund – konservative Lipödem-Behandlung in Düsseldorf.

Konservative Lipödem-Behandlung

Die konservative Therapie entfernt das betroffene Fettgewebe nicht. Sie kann jedoch Schmerzen und weitere Beschwerden lindern, die Beweglichkeit unterstützen und den Umgang mit der Erkrankung verbessern.

Je nach Befund können dazugehören:

  • individuell angepasste medizinische Kompression

  • regelmäßige Bewegung, möglichst auch in Kompression

  • physiotherapeutische Maßnahmen

  • manuelle Lymphdrainage in ausgewählten Fällen zur Schmerzbehandlung

  • Hautpflege und Selbstmanagement

  • ausgewogene Ernährung und Gewichtsmanagement, insbesondere bei zusätzlichem Übergewicht

  • Behandlung begleitender venöser, lymphatischer, orthopädischer oder metabolischer Erkrankungen

Kompression wird beim Lipödem in erster Linie zur Reduktion von Schmerzen und subjektiven Beschwerden eingesetzt. Manuelle Lymphdrainage zielt bei einem reinen Lipödem nicht primär auf eine dauerhafte Entfernung des Fettgewebes. Entwässernde Medikamente sind keine spezifische Lipödem-Therapie und sollten nur bei einer anderen ärztlichen Indikation eingesetzt werden.

An eine Wand gelehnte Frau mit Blick nach links – Liposuktion bei Lipödem in der Alizadeh Praxis Düsseldorf.

Liposuktion bei Lipödem

Bei einer Liposuktion wird betroffenes Unterhautfettgewebe an den Beinen und/oder Armen operativ reduziert. Ziel ist nicht eine möglichst große Fettentfernung, sondern eine medizinisch vertretbare Reduktion des erkrankten Gewebes mit möglicher Linderung von Schmerzen und funktionellen Beschwerden.

Eine Liposuktion kann erwogen werden, wenn die Diagnose gesichert ist, relevante Beschwerden bestehen und konservative Maßnahmen keine ausreichende Linderung erreicht haben. Die Behandlung ist keine Methode zur allgemeinen Gewichtsabnahme.

Abhängig von Ausprägung, Regionen, gesundheitlichen Voraussetzungen und zulässigem Operationsumfang können mehrere Eingriffe notwendig sein. Anzahl, Reihenfolge und Abstand der Operationen werden erst nach persönlicher Untersuchung festgelegt.

Auch nach einer Liposuktion können Beschwerden verbleiben. Ein bestimmtes Ergebnis, vollständige Beschwerdefreiheit oder eine dauerhafte „Heilung“ kann nicht garantiert werden. Ob und in welchem Umfang konservative Maßnahmen später weiterhin erforderlich sind, ist individuell.

Aufrecht stehende Frau ohne sichtbares Gesicht vor neutralem Hintergrund – Behandlung eines Lipödems an den Armen in Düsseldorf.

Lipödem an den Armen

Ein Lipödem kann zusätzlich zu den Beinen die Ober- und/oder Unterarme betreffen. Typisch ist eine beidseitige Fettgewebsvermehrung mit Beschwerden, während die Hände ausgespart bleiben. Druckschmerz, Schweregefühl und Einschränkungen bei Kleidung oder Bewegung können die Belastung verstärken.

Bei einer operativen Behandlung werden Oberarme, Ellenbogenregion und Unterarme nicht automatisch in einer Sitzung behandelt. Die Aufteilung richtet sich nach Befund, Sicherheit und individueller Operationsplanung.

Gehende Frau in einer Ganzkörperaufnahme ohne sichtbares Gesicht vor neutralem Hintergrund – Lipödem-Behandlung der Beine in Düsseldorf.

Lipödem an den Beinen

An den Beinen können Hüftbereich, Gesäß, Oberschenkel, Knie, Unterschenkel und Waden unterschiedlich stark betroffen sein. Welche Regionen tatsächlich zum Lipödem gehören und welche zusätzlichen Fett- oder Hautveränderungen bestehen, muss individuell untersucht werden.

Bei größeren Behandlungsarealen ist häufig eine mehrzeitige Planung sinnvoll oder notwendig. Dabei werden medizinische Sicherheit, maximale Belastung, Gewebeverhältnisse, Nachsorge und persönliche Erholungszeit berücksichtigt.

Aufrecht stehende Frau in einer frontalen Ganzkörperaufnahme vor neutralem Hintergrund – Lipödem an Oberschenkeln, Unterschenkeln und Waden.

Oberschenkel, Unterschenkel und Waden

Bei der operativen Lipödem-Therapie suchen viele Patientinnen gezielt nach Begriffen wie „Lipödem Oberschenkel OP“, „Lipödem Unterschenkel OP“ oder „Lipödem Waden OP“. Da das Lipödem eine chronische Gewebevermehrung ist, macht die Erkrankung jedoch selten an anatomischen Grenzen halt.

Eine isolierte Absaugung einzelner Zonen führt selten zum gewünschten Behandlungserfolg. Um spürbare Schmerzfreiheit zu erreichen und unnatürliche Kanten oder Proportionen zwischen Ober- und Unterschenkel zu vermeiden, ist eine ganzheitliche Betrachtung der Beine essenziell.

Risiken einer Liposuktion bei Lipödem

Jede Operation ist mit Risiken verbunden. Mögliche Komplikationen einer Liposuktion sind unter anderem:

  • Nachblutung und Hämatome

  • Infektion und Wundheilungsstörung

  • Serome und länger anhaltende Schwellungen

  • vorübergehende oder anhaltende Sensibilitätsveränderungen

  • Konturunregelmäßigkeiten, Dellen oder Asymmetrien

  • Pigment- oder Narbenveränderungen

  • Thrombose und Lungenembolie

  • Verletzung von Gefäßen, Nerven oder lymphatischen Strukturen

  • Kreislauf- und Flüssigkeitsverschiebungen

  • Risiken der Narkose

  • unzureichende Beschwerdebesserung

  • Notwendigkeit weiterer Eingriffe

Das persönliche Risiko hängt unter anderem von Gesundheitszustand, Begleiterkrankungen, Körpergewicht, Operationsumfang und Nachsorge ab. Eine vollständige individuelle Aufklärung erfolgt vor der Operation.

Elegantes Porträt einer Frau zur Verdeutlichung harmonischer Körperproportionen bei Brustoperationen in der Praxis Alizadeh Düsseldorf
Frau mit Blick nach rechts und linker Hand im Haar vor neutralem Hintergrund – ärztliche Aufklärung über Risiken einer Liposuktion bei Lipödem.
Porträt von Benjamin Alizadeh mit Schwerpunkt auf plastischer und ästhetischer Chirurgie in Düsseldorf.

Persönliche Beratung bei Lipödem in Düsseldorf

Sie haben bereits eine Lipödem-Diagnose, leiden unter Beschwerden an Beinen oder Armen oder möchten eine operative Empfehlung überprüfen lassen? In einem persönlichen Gespräch werden Ihre Unterlagen, bisherige Therapie und mögliche nächste Schritte eingeordnet.

Eine Beratung verpflichtet nicht zu einer Operation. Sie soll Ihnen eine realistische Grundlage geben, um Nutzen, Grenzen, Risiken, Kosten und einen möglichen Krankenkassenweg informiert abzuwägen.

Gut informiert vor der Operation

Zu einer transparenten Operationsplanung gehört auch die Information über mögliche Folgekosten. Sollte nach einem medizinisch nicht indizierten ästhetischen Eingriff eine weitere Behandlung notwendig werden, können Kosten entstehen, die nicht vollständig von der Krankenversicherung getragen werden.

 

Eine Folgekostenversicherung kann je nach Tarif bestimmte komplikationsbedingte Behandlungen übernehmen. Der Abschluss muss in der Regel rechtzeitig vor dem geplanten Eingriff erfolgen.

Lipödem-Stadien: Warum Beschwerden wichtiger sind als die Zahl

Die bekannte Einteilung in Stadium I, II und III beschreibt vor allem sicht- und tastbare Veränderungen der Haut- und Gewebestruktur. Sie bildet die tatsächliche Schmerzbelastung jedoch nicht zuverlässig ab. Eine Patientin mit geringer ausgeprägter Gewebeveränderung kann starke Beschwerden haben; eine andere mit deutlicherer Morphologie kann weniger Schmerzen empfinden.

Die aktuelle S2k-Leitlinie empfiehlt deshalb, die Indikation für eine Liposuktion nicht mehr an der herkömmlichen Stadieneinteilung auszurichten. Entscheidend sind insbesondere Diagnose, dokumentierte Beschwerden, bisherige Behandlung, Begleiterkrankungen und individuelle Operationsfähigkeit.

Lächelnde Frau steht in einem neutralen Raum und blickt nach rechts – fachärztliche Beurteilung von Beschwerden und Lipödem-Stadien in Düsseldorf.
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