
ALIZADEH praxis
Rekonstruktive Chirurgie und Narbenkorrektur in Düsseldorf
Narben, Gewebedefekte oder Veränderungen nach einer Erkrankung, Verletzung oder früheren Operation können das Aussehen und die Funktion einer Körperregion beeinträchtigen. Rekonstruktive Chirurgie verfolgt das Ziel, Form, Gewebedeckung und Beweglichkeit soweit medizinisch möglich wiederherzustellen.
In der Alizadeh Praxis in Düsseldorf beurteilt Benjamin Alizadeh, welche konservativen, minimalinvasiven oder operativen Möglichkeiten zum individuellen Befund passen. Dazu können Narbenkorrekturen, Korrektureingriffe nach Voroperationen, die Behandlung ausgewählter Hautveränderungen und rekonstruktive Gewebeverschiebungen gehören.
Was soll wiederhergestellt oder verbessert werden?
Eine rekonstruktive Behandlung orientiert sich immer an der Ursache und Ihrem konkreten Ziel. Funktion, Stabilität und eine sichere Gewebedeckung haben dabei stets Priorität vor rein ästhetischen Fragen.
Bei störenden, schmerzhaften oder verwachsenen Narben stellen wir durch chirurgische oder konservative Verfahren die Beweglichkeit und Gewebeelastizität wieder her. Nach der Entfernung von Hauttumoren oder bei Gewebeverlusten durch Verletzungen verschließen wir Defekte funktionell und gewebeschonend, etwa durch lokale Gewebeverschiebungen oder Transplantation. Auch bei Korrekturen nach Voroperationen prüfen wir die Gewebereserven präzise, um Asymmetrien oder Einziehungen sicher zu beheben. Für hochspezialisierte Eingriffe an Brust oder Extremitäten setzen wir auf fundierte Fachexpertise und ein eingespieltes Netzwerk.
Kann man eine Narbe vollständig entfernen?
Eine Narbe kann nicht ohne erneute Wundheilung entfernt werden. Auch eine operative Narbenkorrektur erzeugt eine neue Narbe. Ziel ist deshalb eine realistische Verbesserung: beispielsweise ein schmalerer Verlauf, eine günstigere Ausrichtung, weniger Zug, eine Lösung von Verwachsungen oder eine funktionelle Entlastung.
Das spätere Ergebnis hängt unter anderem von Körperregion, Hautspannung, Durchblutung, Wundheilung, genetischer Narbenneigung, Sonnenschutz, Nachsorge und möglichen Begleiterkrankungen ab. Eine unsichtbare Narbe kann nicht garantiert werden.
Ab wann ist eine Narbenbehandlung nach einer Operation möglich?
Der richtige Zeitpunkt hängt von Wundheilung, Narbentyp, Beschwerden und geplanter Methode ab. Nach einer Operation beginnt Narbenbehandlung nicht automatisch erst nach vollständiger Ausreifung: Schutz, Wundkontrolle und geeignete frühe Maßnahmen können bereits Teil der Nachsorge sein. Eine elektive chirurgische Narbenrevision wird dagegen häufig erst beurteilt, wenn der Verlauf ausreichend stabil ist.
Eine frühe ärztliche Kontrolle ist sinnvoll, wenn:
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die Wunde aufgeht oder nässt
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Rötung, Überwärmung, zunehmende Schwellung oder Fieber auftreten
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die Narbe rasch wächst
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starke Schmerzen oder ausgeprägter Juckreiz bestehen
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ein Narbenzug die Bewegung einschränkt
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sich eine sichtbare Einziehung oder Verformung entwickelt

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Nicht jede Narbe benötigt eine Operation. Je nach Befund kann ein einzelnes Verfahren ausreichen oder eine Kombination sinnvoll sein. Auf der Website dürfen nur Methoden genannt werden, die in der Alizadeh Praxis tatsächlich angeboten werden.

Konservative Narbenbehandlung
Bei geeigneten Narben können beispielsweise Silikonprodukte, Druckbehandlung, Tape, angepasste Hautpflege oder konsequenter UV-Schutz Teil der Behandlung sein. Die Auswahl hängt von Wundverschluss, Narbentyp, Körperregion und individueller Verträglichkeit ab.

Injektions- oder weitere ärztliche Narbentherapie
Bei erhabenen, aktiven oder symptomatischen Narben können ärztlich durchgeführte Injektionen oder weitere Verfahren infrage kommen. Wirkstoff, Sitzungszahl und Kombination müssen anhand des Narbentyps ausgewählt werden. Eine pauschale Behandlung jeder Narbe mit demselben Präparat ist nicht sinnvoll.

Operative Narbenkorrektur
Bei der chirurgischen Narbenkorrektur wird eine störende Narbe ganz oder teilweise entfernt und das Gewebe neu verschlossen beziehungsweise umverteilt. Abhängig vom Befund können ein gerader Neuverschluss, eine Änderung der Narbenrichtung, eine lokale Lappenplastik oder die Lösung tiefer Verwachsungen notwendig sein.
Eine Operation ist besonders dann zu prüfen, wenn eine Narbe funktionell stört, dauerhaft unter Spannung steht, deutlich eingezogen ist oder durch ihre Lage nicht ausreichend mit nicht operativen Maßnahmen verbessert werden kann.

Volumenausgleich mit Eigenfett
Bei ausgewählten eingezogenen Narben oder Gewebedefekten kann körpereigenes Fett zum Volumenausgleich eingesetzt werden. Dafür wird Fett an einer geeigneten Körperregion entnommen, aufbereitet und in kleinen Mengen eingebracht. Ein Teil des Volumens kann wieder abgebaut werden; Wiederholungsbehandlungen können notwendig sein.

Narbenkorrektur im Gesicht
Gesichtsnarben sind besonders sichtbar und liegen häufig in unmittelbarer Nähe zu Augenlidern, Lippen, Nase oder anderen funktionell wichtigen Strukturen. Neben Breite und Farbe müssen Mimik, natürliche Hautlinien und möglicher Zug auf benachbarte Strukturen berücksichtigt werden.
Bei einer verdächtigen Hautveränderung im Gesicht hat die sichere diagnostische und vollständige Entfernung Vorrang. Die spätere Rekonstruktion wird an Größe, Tiefe und Lage des Defekts angepasst.

Narbenkorrektur an der Brust
Narben an der Brust können nach Brustoperationen, Tumorbehandlungen, Entzündungen oder Verletzungen entstehen. Ihre Korrektur hängt von Lage, Gewebequalität, Brustform, Voroperationen und möglicher Bestrahlung ab.
Eine reine Narbenkorrektur und eine umfassendere Korrekturoperation der Brust sind unterschiedliche Behandlungen. Wenn zusätzlich Form, Implantatlage oder Brustgewebe betroffen sind, sollte ein separates Gesamtkonzept erstellt werden.

Bauchnarbenkorrektur
Narben am Bauch können nach Kaiserschnitt, Bauchoperationen, Verletzungen oder Bauchdeckenstraffung verbreitert, eingezogen oder verwachsen sein. Je nach Befund kann eine begrenzte Narbenkorrektur ausreichen oder eine größere Korrektur von Haut und Unterhaut notwendig sein.
Eine Narbenkorrektur ist nicht mit einer Bauchdeckenstraffung gleichzusetzen. Welcher Eingriff geeignet ist, hängt davon ab, ob nur die Narbe oder zusätzlich Hautüberschuss und Körperkontur behandelt werden sollen.


Hauttumorchirurgie und rekonstruktiver Wundverschluss
Gutartige und bösartige Hautveränderungen können eine operative Entfernung erforderlich machen. Bei einem unklaren oder verdächtigen Befund muss zuerst die medizinische Diagnose gesichert werden. Die feingewebliche Untersuchung einer Gewebeprobe beziehungsweise des entfernten Präparats spielt dabei eine zentrale Rolle.
Bei Hautkrebs haben eine leitliniengerechte Entfernung und die onkologische Sicherheit Vorrang vor der späteren Narbenform. Anschließend wird der Defekt abhängig von Körperregion, Größe, Tiefe und verfügbarem Gewebe möglichst funktionell und gewebeschonend verschlossen.
Mögliche Verschlussverfahren sind:
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direkter Wundverschluss
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lokale Haut- oder Gewebeverschiebung
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lokale Lappenplastik
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Hauttransplantation
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mehrzeitige Rekonstruktion
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interdisziplinäre Weiterbehandlung bei komplexen Befunden
Korrekturoperation nach früherem Eingriff
Nach einer früheren Operation können Narben, Asymmetrien, Gewebeeinziehungen, Konturunregelmäßigkeiten oder funktionelle Beschwerden zurückbleiben. Nicht jede Unzufriedenheit lässt sich durch einen weiteren Eingriff zuverlässig beheben. Vor einer Revision müssen Operationsberichte, Implantatdaten, Histologien und vorhandene Befunde soweit möglich einbezogen werden.
Eine Korrekturoperation ist meist komplexer als der Ersteingriff, weil Narben, veränderte Durchblutung und begrenzte Gewebereserven die Planung beeinflussen. Das mögliche Ergebnis und zusätzliche Risiken müssen deshalb besonders realistisch besprochen werden.

FAQ

Persönliche Beratung in der Alizadeh Praxis Düsseldorf
Sie möchten eine Narbe beurteilen lassen, benötigen nach einer Hauttumorentfernung einen rekonstruktiven Wundverschluss oder wünschen eine Zweitmeinung nach einer früheren Operation? In der persönlichen Beratung werden Ursache, Beschwerden, vorhandene Befunde und realistische Möglichkeiten eingeordnet.
Bitte bringen Sie, soweit vorhanden, Operationsberichte, histologische Befunde, Arztbriefe, Implantatdaten und Informationen zu bisherigen Behandlungen mit.
Folgekostenversicherung bei ästhetischen Operationen
Kommt es nach einer medizinisch nicht notwendigen ästhetischen Operation zu einer Komplikation, können zusätzliche Behandlungskosten entstehen. Eine Folgekostenversicherung kann für bestimmte versicherte Komplikationen einen zusätzlichen finanziellen Schutz bieten.
Welche Leistungen übernommen werden, richtet sich nach dem gewählten Versicherungsvertrag. Prüfen Sie daher rechtzeitig, ob der geplante Eingriff eingeschlossen ist und welche Bedingungen gelten.
Narbenkorrektur in Düsseldorf: Welche Narbe liegt vor?
„Narbe“ ist kein einheitlicher Befund. Für die Behandlungsplanung sind Ursache, Alter, Verlauf, Farbe, Höhe, Breite, Beweglichkeit, Beschwerden und die individuelle Neigung zur Narbenbildung entscheidend.

Verbreiterte oder ungünstig verlaufende Narbe
Eine Narbe kann unter Zug breiter werden oder quer zu natürlichen Hautlinien verlaufen. Bei einer chirurgischen Narbenkorrektur kann das alte Narbengewebe entfernt und die Wunde unter günstigeren Bedingungen neu verschlossen werden. Dadurch entsteht jedoch immer wieder eine neue Narbe.

Eingezogene oder verwachsene Narbe
Ist eine Narbe mit tieferem Gewebe verbunden, kann sie bei Bewegung ziehen oder eine sichtbare Einziehung verursachen. Abhängig vom Befund können eine operative Lösung der Verwachsung, eine Gewebeverschiebung oder ein Volumenausgleich geprüft werden.

Hypertrophe Narbe
Eine hypertrophe Narbe ist erhaben und bleibt grundsätzlich auf den Bereich der ursprünglichen Verletzung begrenzt. Sie kann gerötet, verhärtet, schmerzhaft oder juckend sein. Nicht jede hypertrophe Narbe muss sofort operiert werden; je nach Aktivität und Beschwerden kommen unterschiedliche oder kombinierte Verfahren infrage.

Keloid
Ein Keloid wächst über die Grenzen der ursprünglichen Verletzung hinaus und besitzt eine erhöhte Neigung zum Wiederauftreten. Eine alleinige operative Entfernung kann das Rezidivrisiko erhöhen. Deshalb muss vor einer Operation ein kombiniertes Behandlungs- und Nachsorgekonzept geprüft werden.

Atrophe oder eingesunkene Narbe
Atrophe Narben liegen unterhalb des umgebenden Hautniveaus. Je nach Ursache und Tiefe können andere Behandlungen notwendig sein als bei erhabenen Narben. Eine Operation ist nicht automatisch die erste Wahl.

Narbenkontraktur und Bewegungseinschränkung
Verkürzte Narbenzüge können die Beweglichkeit über einem Gelenk oder in funktionell wichtigen Regionen beeinträchtigen. Hier steht die Lösung des Zuges und die Wiederherstellung von Beweglichkeit im Vordergrund. Je nach Ausprägung können lokale Lappenplastiken oder Hauttransplantationen notwendig sein.
